INNER DANCE KANN UNS HELFEN TIEF IM HERZEN UND IN DER SEELE ZU HEILEN, UNSERE INTUITION ZU ERWECKEN UND WIRKLICH FREI ZU WERDEN

Gestern war ich hier im Ort in einem Laden und habe mich mit den Damen angeregt unterhalten. Wir haben dieses Wochenende bei uns einen Workshop mit dem Titel “Inner Dance”. Eine der beiden Damen hat sich dafür interessiert und mich gefragt, um was es denn da genau geht. Ich habe ihr also erklärt, dass man mit Hilfe von Musik und einer Technik Zugang zu sonst eher verborgenen Teilen des Selbst bekommt. Ich sah in zwei leicht erschrockene Gesichter. “Aber will man das denn überhaupt?”

Interessant. Diesen Satz höre ich nämlich sehr oft, wenn es darum geht im Unterbewusstsein nach Erfahrungen und Erlebnissen zu suchen, die das Leben aktuell beeinflussen. Meistens wollen die Menschen einfach nur ihre Symptome weghaben und sich nicht mit der Ursache auseinandersetzen. Schon gar nicht, wenn man dafür den Lebensstil oder Gewohnheiten verändern müsste.

Aber macht es das wirklich einfacher, wenn man nicht weiß, was sich im Unterbewsstsein alles abspielt? Gemäß dem Vogel-Strauss-Prinzip: Was ich nicht sehe, exisitiert nicht. Ich meine Nein! In unserem Unterbewusstsein schlummern viele, wirklich viele Erfahrungen, die eben darüber entscheiden, was wir tun und aber auch was wir eben nicht tun.

Eine Definition von Freiheit ist für mich ganz klar diese hier:
Freiheit ist es genau das tun zu können, was man tun möchte.

FREIHEIT ALS GEGENSATZ ZUR ANGST

Aber wie oft tun Menschen eben genau nicht das, was sie gerne tun möchten? Das wonach ihr Herz schreit und wofür es brennt. Ich meine viel zu oft. Und auch das erlebe ich in meiner Arbeit mit Menschen sehr häufig. Da sind diese vielen Ausreden, weswegen man nicht tun kann, was man eigentlich möchte. Und dabei noch denkt das Leben besteht eben aus Kompromissen. Wenn ich das jetzt noch tue, dann kann ich später ja noch machen, wonach mein Herz verlangt. Wenn – Dann. Es gibt diese Menschen, die das auch tatsächlich machen. Aber sind wir doch mal ehrlich – es sind die wenigsten. Weil es kommen ja immer mehr Wenn – Dann dazu. Ich habe einmal einen Vortrag mit dem Titel “Hör auf dein Herz zu verraten” angesehen. Das ging es genau um solche Aufschwiebetechniken, die jeden Menschen in einen zunehmenden Zustand von Unglücklichsein und Energiemangel führen.

Und was ist es aber, was so viele davon abhält einfach zu tun, wonach ihr Herz verlangt? Es ist ganz oft Angst. 

Angst es könnte nicht klappen.
Angst die Anderen finden es doof.
Angst vor dem Versagen.
Angst Erfolg zu haben.
Angst davor es nicht zu schaffen.
Angst vor Neidern.
Angst dafür aus der Komfortzone treten zu müssen.
Angst Dinge anders zu machen, als bislang
Angst dem eigenen Schatten zu begegnen.
Und viele, viele mehr….

Und woher kommen diese Ängste? Ich habe mich in den letzten Jahren viel mit meinem Leben beschäftigt. Habe mir eben auch die Fragen gestellt: Warum mache ich die Dinge, die ich mache? Warum mache ich Dinge nicht, die andere machen? Warum mache ich Dinge, obwohl ich eigentlich andere Dinge machen möchte? Und wenn man diese Fragen bis zum Ende weiterfragt, ein Warum nach dem anderen, dann bleibt ein Erlebnis und eine Erfahrung, vor deren Wiederholung wir uns selbst schützen wollen.

Wir leben in einem System, da werden wir von frühester Kindheit an in eine Norm gepresst. Wir werden bewertet für alles was wir tun. Alles was von der gewünschten Norm abweicht, wird von irgendeiner Seite sofort korrigiert. Ich habe schon früh lernen müssen, dass die Dinge, die mich interessieren nicht in die Norm passen. Sie werden in der Schule nicht unerrichtet. Und das was unterrichtet wurde, da hatte ich oft schlechte Noten. Man malt ein wunderschönes Bild, schreibt einen wunderbaren Aufsatz und was kommt zurück? Eine Vier. Was macht das Kind also? Es bringt nicht mehr seine Seele auf das Papier, sondern lernt schnell, was es machen muss, um gute Noten zu bekommen. Womöglich ist dadurch ein begnadeter Autor, Maler oder Musiker der Welt verloren gegangen. Überspitzt gesagt, lernen wir alle schon als Kinder, dass wir unsere Intuition und Seele abschalten müssen, um in dieser Gesellschaft überleben zu können. Jede schlechte Erfahrung, die wir in Kindheit haben und die Konditionierung, die wir alle bekommen, hindert uns am tatsächlichen Leben. Dem Leben, was unsere Seele hier auf der Erde erfahren wollte. Das, was die Seele hier auf die Erde bringen und verwirklichen wollte.

WONACH STREBEN WIR IM HERZEN UND IN DER SEELE?

Liebe und Anerkennung ist das wonach wir alle streben. 

Diese Liebe und Anerkennung sollten wir alle dafür bekommen, weil wir einfach nur sind, wer wir sind. Stattdessen lernen wir schnell, was wir dafür tun müssen, um Liebe und Anerkennung zu erfahren. Und das bedeutet oft, nicht seinem Herzenswunsch nachzugehen. Burnout bedeutet für mich auch, dass das Feuer im Herzen zunehmend erlischt. Wofür brennt mein Herz? Wer nach diesem Satz lebt, wird kein Burnout haben. Im Gegenteil. Wenn man genau das tut, was man tun würde, wenn man keine Ängste, Sorgen, einschränkende Glaubenssätze und Ausreden hat, dann hat man Verbindung zu einer Energiequelle, die niemals versiegt. Alles geht leicht von der Hand, man ist lebenfroh und das Leben ist einfach und leicht.

Ich gebe aber zu, dass der Anfang, die Überwindung wirklich nach dem Herzen zu leben, eine Herausforderung sein kann.

Man hat ja jahrelang diese vielen Stimmen im Kopf gehabt.

Die Ängstliche.
Der Zweifler
Der Kritiker
Die Perfektionistin
Der Motzer
Die Ich-bin-noch-nicht-so-weit
Die Selbstbemitleidende
Das Ich-armes-Opfer.

Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Teile unserer Persönlichkeit. Sind wir nicht alle irgendwo multiple Persönlichkeiten? jeder hat eine Stimme und möchte uns auch gar nichts schlechtes. Genauer gesagt, wollen uns alle diese Stimmen nur schützen. Jeder möchte, dass es uns gut geht, dass wir Menschen um uns herum haben, die uns lieben und anerkennen, dass wir uns in keine unnötige Gefahr begeben und vieles mehr. Jede Erfahrung, die wir als “schlecht” erlebt haben, bestärkt entweder eine Stimme oder lässt eine neue entstehen. Ebenso auch jede Erfahrung, die wir als „gut“ erlebt haben.

Und da sind wir wieder am Anfang angekommen. Diese Stimmen sind uns nicht einmal bewusst. Sie sind verborgen im Unterbewusstsein und entscheiden über unser Leben. Also kommen wir wieder zu der Frage zurück “Möchte ich das denn alles wirklich wissen?” Ja, ich will. Weil ich möchte mich frei machen. Frei von den selbstauferlegten Einschränkungen und beginnen mich selbst zu Leben. Egal, was andere denken könnten. Egal wie man deswegen bewertet wird. Das nennt man das Authentisch sein. Und es ist eines der größten Geschenke, die man sich selbst machen kann.

Wenn es dir wahrhaftig egal ist, was andere über dich denken,
dann hast du einen großartigen Zustand von Freiheit erlangt.

WAS MACHT INNER DANCE MIT MEINEM UNTERBEWUSSTSEIN?

Durch Inner Dance gelangen wir an diese Unterbewussten Erinnerungen und Stimmen. Das muss nicht einmal bewusst passieren. Es kann auch sein, dass sich nach einer Session einfach etwas verändert hat oder sich zu verändern beginnt. Man muss auch keine Angst haben, dass einem etwas bewusst wird, mit dem man nicht klar kommt. Die Seele ist intelligent und gibt nur frei, was jetzt gerade für unsere Entwicklung wichtig und gut ist. Deshalb kann Inner Dance das Leben Stück für Stück verändern.

Nach Inner Dance fühlt man eine besondere Verbindung zu allem, weil man innerlich geöffnet ist für diese Energien. Auch die Verbindung zu sich selbst und der Intuition wird erweckt und zunehmend verstärkt. Wir glauben der inneren Stimme, die unsere Wahrheit spricht mehr und mehr. Auch wenn sie uns sagt, dass wir wundervolle, mächtige Wesen sind und wir es früher nicht glauben konnten.

Inner Dance führt uns zu unserem Wesenskern. Der Samen, der unser Potential in sich trägt und den wir einpflanzen, ihn pflegen und sich ihn entwickeln lassen können um in unsere volle Kraft und Größe zu finden.