So kannst du mit Hilfe des Sonnengruß Ziele und Neue Programme in dein Energiesystem einschleusen

Traditionell wird der Sonnengruß am Beginn einer Yogaklasse gemacht, um den Kreislauf und die Durchblutung anzuregen, den Körper zu erwärmen und das ganze Energiesystem zum Fließen zu bringen. Aber man kann ihn auch ganz gezielt einsetzen, wenn man eine bestimmte Absicht, ein Ziel oder ein Vorhaben verwirklichen möchte. Durch den Sonnengruß schleust man das Vorhaben dann ganz direkt in das Energiesystem ein und löst alle möglichen Blockaden, die im Wege stehen könnten direkt auf.

Der Sonnengruß ist mystisch

Der Sonnengruß besteht aus zwölf einzelnen Asanas. Die Zahl 12 ist die Vollkommene Zahl. Man kann sie auch als das Ergebnis von 3 x 4 ausgedrücken. Die 12 macht aus den Dingen eine runde Sache. Die 3, die Göttliche Zahl, die Dreiheit, die alles durchzieht, multipliziert mit der 4, der Irdischen Zahl, der sichtbaren Welt, den Elementen aus denen die Erde besteht. Mit der 12 manifestiert sich also der Göttliche Plan auf der Erde.

Tadasana ist der Anfang und das Ende

Herkömmlich übersetzt wird Tadasana mit Berghaltung. Aber Tada heißt nicht nur Berg, sondern auch Schlag und Klang. Schlägt man einen Gong an, dann wird ein Klang erzeugt, der eine Schwingung ist. Diese ist für eine Weile hörbar, wird immer leiser und wenn der Gong nicht erneut angeschlagen wird, dann schwindet der Klang nach seiner “Lebenszeit” dahin. Tadasana ist also Vergleichbar mit dem Schlag auf den Gong, durch den der Klang, etwas Neues seinen Beginn hat. Und das kann durchaus auch Beginn von etwas sein, das wir ganz bewusst gewählt haben.

Tadasana ist der Dezember und der Januar

Am 21. Dezember endet der Jahreszyklus. Im Dezember zeigt sich das vergangene Jahr noch einmal im Schnelldurchlauf. Bestimmte Themen oder Menschen zeigen sich noch einmal, die entweder wichtig waren oder die wir noch abschließen müssen. Der Dezember hat einen großen Wieder-Erinnerungs-Faktor, der zugleich den Samen für das kommende Jahr in sich trägt. Während der 12 Rauhenächte, die am 25.12. beginnen, präsentiert sich dann das kommende Jahr jeweils an einem Tag mit einem Monat. Sollte irgendetwas während dieser Tage nicht nach unseren Vorstellungen verlaufen, dann gibt es am 28.12. und am 5.1. Verwandlungstage. An diesen Tagen kann man also noch nicht oder anders erwünschte nachträglich verändern.

Beginnen wir: Was möchtest du in deinem Leben manifestieren?

Und jetzt beginne nicht damit aufzuzählen, was du nicht möchtest!
Mache dir konkrete Vorstellungen von dem, was du möchtest!

Was soll in dein Leben kommen?
Wo möchtest du hin?
Was ist dein Herzenswunsch?

Formuliere dein Sankalpa – dein Vorsatz

Das Sankalpa ist wie ein Samen, den du in die Erde setzt und aus dem dann innerhalb des Zyklus eine Pflanze entspringt, die heranwächst, blüht, Früchte tragen wird, die du ernten kannst und sich dann wieder in den Winter zurückzieht, um im Frühling  den Zyklus wieder neu zu beginnen.

Und jetzt formuliere genau so, als wäre das was du möchest, schon erreicht.
Ich bin gesund, lebe ruhig und gelassen.
Ich bin als Selbständige erfolgreich und überall angesehen.
Ich bin mit dem wunderbarsten Partner, den es gibt, verheiratet.
Ich wohne auf einer einsamen Insel.
Mein erstes Buch ist ein Bestseller.

Nimm am besten deinen ersten Impuls, der sich dir präsentiert hat. Der kam direkt aus deinem Unterbewusstsein zu dir geflogen.

 

DAS SANKALPA IM BEWUSSTSEIN VERANKERN

1 TADASANA

Stell dich in die Berghaltung, nimm deine Hände im Anjali Mudra vor dein Herzzentrum und schließe deine Augen. Jetzt sage im Stillen oder wenn du möchtest auch laut, dein Sankalpa für dich auf. Am besten mit voller Überzeugung und tiefem Vertrauen.

Sammle jetzt ganz viel Energie im Außen ein. Führe dafür deine Arme kreisförmig über die Seiten nach oben über deinen Kopf und lege deine Handflächen hier wieder aneinander.
Jetzt führe deine Hände im Anjali Mudra wieder zurück zu deinem Herzen.

Verankere dein Sankalpa im 6. Chakra. Führe deine Hände jetzt im Anjali Mudra zu deinem Kopf und lege deine Daumen an dein Augenbrauenzentrum. Wiederhole hier dein Sankalpa. Visulaisiere, wie es erfüllt ist. Fühle den inneren Zustand, der sich durch die Erfüllung des Sankalpa in dir entfaltet.

DER SONNENGRUß:
DAS SANKALPA IN DEIN ENERGIESYSTEM EINSCHLEUSEN

 

Gehe jetzt die einzelnen Asanas nacheinander durch.
Um die Wirkund noch zu verstärken, kannst du in jeder Haltung noch einmal dein Sankalpa wiederholen.

1 Berghaltung (Tadasana): Januar

2 Berghaltung mir Händen nach oben (Urdhva Hastasana): Februar

3 stehender Kranich (Uttanasana): März

4 Sprinter (Anjaneyasana): April

5 Bretthaltung (Chaturanga): Mai

6 Oktave – Knie-Brust-Kinn-Stellung (Ashtanga Namaskar): Juni

7 Kobra (Bhujangasana)): Juli

8 herbaschauender Hund (Adho Mukha Svanasana): August

9 Sprinter (Anjaneyasana): September

10 stehender Kranich (Uttanasana): Oktober

11 Berghaltung mir Händen nach oben (Urdhva Hastasana): November

12 Berghaltung (Tadasana): Dezember

 

DEIN SANKALPA WIRD SICH IN DEINEM LEBEN VERWIRKLICHEN!

Hege und pflege dein Pflänzchen gut. Erfreue sich an den Blüten. Aber vor allem genieße auch die Früchte und dein Ernte.

Ich wünsche dir Viel Spaß mit deinem Herzenswunsch.