HEILKUNDE – DIE KUNST DER GANZHEITLICHEN PERSPEKTIVE

Körper, Geist und Seele sind eine gemeinsam agierende Einheit. Nur unter Berücksichtigung dieser Tatsache kann eine Therapie ganzheitlich sein. Ich sehe meine Arbeit als Heilpraktikerin ganzheitlich und nicht nur darin, für die unterschiedlichen Krankheiten die passenden Mittel zu kennen, die eingenommen werden können. Vielmehr geht es mir darum, zu erkennen, welchen Einfluss der Lebensstil oder die Einstellung zu sich selbst und dem Leben auf körperliche Erkrankungen haben können. Und diese werden durch den Geist und die Seele bestimmt. Aus diesem Grund sind für mich im Lauf der Jahre als Heilpraktikerin die nachfolgenden Therapien zum Schwerpunkt meiner Tätigkeit geworden.

ERNÄHRUNG

Die “richtige” Ernährung spielt sowohl für die Gesunderhaltung, als auch für die Entstehung von Krankheiten eine nicht unerhebliche Rolle, die leider vielerseits völlig unterschätzt wird. Dabei macht es keinen Unterschied ob sich die Symptomatik primär körperlich oder mental ausdrückt. Auch nicht, ob es sich lediglich um ein Unwohlsein oder eine manifeste Krankheit wie Krebs oder Autoimmunerkrankungen handelt. Das, was wir essen und trinken hat Einfluss auf alle Existenzebenen.

Seit der Entstehung der Lebensmittelindustrie hat sich die Ernährung sehr stark verändert. Qualitativ durch die Beschaffenheit der Nahrungsmittel und quantitativ durch das Verhältnis der einzelnen Nahrungsmittelgruppen zueinander in der gängigen Ernährungspyramide. Beide Entwicklungen sind unserer Gesundheit allerdings nicht zuträglich. Vielmehr sind sie mitverantwortlich an Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. Allergien und an den uns bekannten Zivilisationkrankheiten.

Was aber ist das überhaupt, die “richtige” Ernährung? Diese Frage beantwortet sich meiner Meinung nach ganz einfach durch eine weitere Frage: “Wie hat sich das die Natur für uns Menschen gedacht?” Diese einfache Frage ist für mich der Schlüssel zur Gesundheit. Wir Menschen sind ein Produkt der Natur und sowohl der Körper, als auch Geist und Seele benötigen natürliche Lebensmittel. Und auch wir Menschen entsprechen einem bestimmten Ernährungstyp, der sich uns durch die Anatomie und Physiologie unseres Verdauungssystems zeigt. Und wir verfügen über einen Säure-Basen-Haushalt, der das Verhältnis der Säuren zu den Basen mit 20 % : 80 % eindeutig vorgibt. Die konsequente Veränderung, die sich aus diesen Erkenntnissen ergibt, führt hin zu einer pflanzlich, frischen und vollwertigen Ernährungsform, die uns als Schlussfolgerung von Natur aus vorgegeben ist.

Meiner Meinung nach, spielt die Ernährung eine übergeordnete Rolle für das Gesund-Sein ebenso wie für das Krank-Sein, egal um welche Art der Erkankung es sich handelt. Jede Therapie beginnt bei dem Ernährungsaspekt. Wobei ich Zusammenhänge und neue Perspektiven aufzeige, um logisch nachzuvollziehen, wie die Symptomatik entstanden ist. In wie weit dieses Ernährungskonzept dann in den persönlichen Speiseplan integriert wird, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Manche Menschen können von einem Tag auf den anderen ihre Ernährung umstellen, für andere ist es aber ein Prozess, der sich über einen gewissen Zeitraum erstreckt.

Ich berate aber auch gerne Menschen, die ihre Ernährung gerne umstellen wollen und sich für eine pflanzliche oder sogar rohköstliche Ernährungsweise interessieren.

ENTGIFTUNG & AUSLEITUNG

Natürliche Heilmethoden jeglicher Kultur fundieren ihre Therapie seit jeher auf Entgiftungsmaßnahmen. Diese Methoden dienen dazu die inneren Milieus wieder in Balance zu bringen. Jedes Gewebe unseres Körpers benötigt für seine Aufgabe ein entsprechendes Umfeld, das in der Naturheilkunde Milieu genannt wird. Gerät dieses Milieu durch Übersäuerung oder Ansammlungen von Schlacken- und Gilftmülldepots aus der Balance, dann resultiert daraus ein gestörter Stoffwechsel und eine Funktionseinschränkung auf zellulärer Ebene und somit auch der Organe.

Zahlreiche Störungen der Körpersysteme, Funktionseinschränkungen der Organe oder auch autoimmune Krankheiten und Krebs basieren auf Milieuveränderungen unter anderem durch Vergiftungsgeschehen im Körper. Durch gezielte Entgiftungs-, Ausleitungs- und Reinigungsmaßnahmen, was Milieusanierung genannt wird, können sich die körpereigenen Milieus wieder erholen und die Symptomatik verschwindet idealerweise ganz von alleine.

Eine ganzheitliche Entgiftung nimmt ein wenig Zeit in Anspruch, aber es lohnt sich, sich diese Zeit zu nehmen. Dabei wird das Bindegewebe gereinigt, der Darm saniert, Leber und Nieren werden gestärkt, da sie durch die Entgiftungsmaßnahmen mit einem Mehr an Giftstoffen konfrontiert werden. Nachdem eine gewisse Vorreinigung erfolgt ist und die Ausscheidungsorgane funktionsfähig sind, kann eine gezielte Schwermetallausleitung begonnen werden.

Um die Effektivität der Entgiftung und Milieusanierung zu erhöhen, empfiehlt sich begleitend eine pflanzliche Ernährung.

Bei der hohen Anzahl an Giftstoffen, mit denen wir im Alltag zu tun haben, sollte der Körper grundsätzlich einmal im Jahr umfassend entgiftet werden.

NÄHRSTOFFE & PHYTOTHERAPIE

Während eine pflanzlich, frische und vollwertige Ernährung und eine ganzheitliche Entgiftung Einfluss auf das Gesamtkörpergeschehen haben und sich zudem positiv auf organspezifische Krankheiten auswirken, hat jedes Krankheitsbild aber auch seinen eigenen Charakter. Für jedes Organsystem bzw. Krankheitsbild gibt es entsprechende Nährstoffe, Pflanzenmittel und Therapiemaßnahmen, durch die der Heilungsprozess gefördert werden kann.

Die Natur stellt uns alles zur Verfügung, was wir für die Heilung benötigen. Statt durch Medikamente in Regelkreisläufe einzugreifen, sollte dem Körper genau das wieder zur Verfügung gestellt werden, was ihm fehlt, um seine Funktion wieder vollständig aufnehmen zu können. Oftmals fehlen lediglich einzelne Nährstoffe oder Wirkstoffe, damit die Biochemie wieder ablaufen kann. In unserer Mineralien und Pflanzenwelt liegt ein wahrer Schatz der Gesundheit, auf den die Naturheilkunde in ihrer Therapie zurückgreift.

Ich verwende ausschließlich pflanzliche und tierversuchsfreie Präparate.

TRAUMATHERAPIE

Jeder Mensch hat im Lauf seines Lebens schlechte Erfahrungen gemacht. Das können Erlebnisse gewesen sein, bei denen nur ein kleiner Schreck oder Schockmoment war, bis hin zu Situationen, die das System vollständig überlastet haben und ein schweres Trauma zurückbleibt. Jede als nicht-gut bewertete Situation ist auf zellulärer Ebene als Bild mit den entsprechenden Sinneseindrücken und Gefühlen und Emotionen in unserem Körper gespeichert und kann zudem zu einschränkenden Glaubenssätzen geführt haben. Werden kleine oder große Traumatas nicht ausreichend aufgearbeitet und verarbeitet, dann hängen sie sprichwörtlich im System fest und haben großen Einfluss auf den Verlauf des Lebens.

EMDR – Eye Movement D Rapid
EMDR ist eine Technik mit der es gelingt, Traumatas in relativ kurzer Zeit zu verarbeiten und deren einschränkende Wirkung aus dem System zu löschen bzw. positive Gefühle und freimachende Glaubenssätze zu integrieren. Die Anzahl der Sitzungen variiert je nach Schwere der Traumatierung. In manchen Fällen reicht eine Sitzung schon aus.

PSYCHOSOMATISCHE SYMPTOME & KRANKHEITEN

Vor einigen Jahren galten psychosomatische Erkrankungen noch als etwas, dass man sich einbildet, da oftmals keine direkte körperliche Ursache gefunden werden konnte. Ich bin froh, dass die Psychosomatik mittlerweile anerkannt ist und Menschen, die an einer solchen Erkrankung leiden nicht mehr abgestempelt oder belächelt, sondern ernst genommen werden. Ich selbst wurde gerne mit den Worten „Körperlich ist alles in Ordnung“ vertröstet. Das hat mich zwar ein wenig beruhigt, aber besser ging es mir deswegen aber nicht. 

Der Geist und die Seele sind äußerst kraftvoll und haben einen starken Einfluss auf das Körpergeschehen. Alle Organe, Körperbereiche und Körperteile haben einen Bezug zu bestimmten Lebensthemen. So kann es sein, dass der Körper einen Menschen auf seine ungesunden Denkmuster, Verhaltensweisen oder seelische Vernachlässigung, in Form von körperlichen Schmerzen, Funktionseinschränkungen oder Krankheiten, aufmerksam macht.

An die Psychosomatik als Krankheitsursache muss immer dann gedacht werden, wenn Therapien nicht zum Erfolg führen, keine Ursache für die Erkrankung gefunden werden kann und vor allem bei allen chronischen Krankheitsbildern.